Die fließende Architektur des Hörsaals schafft lebendige Treffpunkte
Dieser Hörsaal mit 250 Plätzen an der Deakin University in Melbourne ist mit zwei bestehenden Hörsälen verbunden und verfügt über Innen- und Außenbereiche, die als Treffpunkte dienen.
Die gestalterische Lösung fügt sich nahtlos in die bestehenden Gebäude ein und schafft gleichzeitig eine starke, offene Verbindung zur zentralen Fußgängerachse und zum Bibliotheksbereich. Zudem unterstreicht sie die wichtige Verbindung zwischen den internen Lehr- und Lernräumen und den externen Aktivitätsbereichen des Campus.
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Formell präsentiert sich das Gebäude dem versenkten Innenhof auf geschwungene und fließende Weise. Das im Grundriss konkav geformte Foyer wird von zwei skulpturalen Treppen flankiert: Die eine führt in einer geschwungenen Kurve zum zentralen Kern, die andere ist eine spiralförmige Stahltreppe. Die Formensprache des Foyers wird durch Lamellen unterstrichen, die das Glas vor der Wintersonne schützen, aber dennoch den Blick auf den Innenhof und die angrenzenden Aktivitätsbereiche freigeben.
Im Erdgeschoss werden die Besucher von einer weiteren skulpturalen Stahltreppe empfangen, die durch ihre Materialität und ihre fließende Form an die äußere Wendeltreppe erinnert. Der Verkehrsbereich im Erdgeschoss umfasst einen großzügigen, informellen Arbeitsbereich neben den Seminarräumen; dieser Raum bietet den Studierenden die Möglichkeit, vor den offiziellen Lehrveranstaltungen zu arbeiten oder sich zu treffen.
Australisches Architekteninstitut – Preis für öffentliche Architektur – Umbauten und Anbauten
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05. Juli 24
27. September 2023