„Der Charakter eines Gebäudes ist ebenso sehr ein Material wie Ziegel oder Marmor.“
Eingebettet in das Beste, was Lower Manhattan zu bieten hat, ist die 49 Chambers Street ein unverzichtbarer Teil von New York City – damals, heute und auch in Zukunft.
Das 1912 erbaute, unter Denkmalschutz stehende Gebäude der Emigrant Industrial Savings Bank war das erste, bei dem ein H-förmiger Grundriss zum Einsatz kam, um Licht und Luft tiefer in die Geschossflächen zu leiten. Seit den Zeiten, als Pferdekarren noch bei der Kohleauslieferung halfen, steht das Gebäude unerschütterlich da. Sein neues Kapitel als Luxuswohnanlage ist eine Hommage an die Geschichte und blickt zugleich in eine Zukunft voller Annehmlichkeiten, die dem rund um die Uhr belebten Viertel um das Gebäude herum Lebendigkeit und Vitalität verleiht.
„Wir wollten die bestehende Struktur auf effiziente und elegante Weise zur Geltung bringen.“
Wie sah der Ansatz aus?
Das ursprüngliche, denkmalgeschützte Gebäude bietet eine großartige und einzigartige Gelegenheit zur Neugestaltung. Vor diesem Hintergrund orientierte sich unser Ansatz an drei klaren Zielen – woraus sich drei begleitende Methoden ergaben:
Warum war dieser Ansatz besser als die automatische Entscheidung für einen Abriss?
Im Fall von „49 Chambers“ stehen sowohl die Fassade als auch die Bankhalle unter Denkmalschutz der Stadt New York, sodass ein Abriss nicht in Frage kam.
Aufgrund dieser Einschränkung musste das Planungsteam innerhalb der tiefen Grundfläche kreativ werden. Indem sie Nutzbereiche, die keinen direkten Zugang zu zu öffnenden Fenstern erfordern – wie Arbeitszimmer, zusätzliche Badezimmer und Waschküchen –, jenseits der 30-Fuß-Linie anordneten, in der Küchen nur begrenzt möglich sind, gelang es ihnen, innovative Lösungen für einen anspruchsvollen Grundriss zu finden.
Da das Gebäude zuvor als Bürogebäude genutzt wurde, sah der Vorschlag für die Umwandlung in Wohnraum eine Reduzierung der Gesamtzahl der Aufzüge vor, die der geringeren Gesamtbelegung entsprach. Dies ermöglichte es unserem Team, die 室内设计 gezielt neu zu gestalten 室内设计 Aufzüge wurden entfernt und die entstandenen Flächen durch Küchen und zusätzlichen Stauraum genutzt, was letztlich die Effizienz des Grundrisses steigerte.
Bestehender Plan vs. vorgeschlagener Plan.
Was haben wir daraus gelernt/welche Probleme konnten wir lösen?
Aus der Umnutzung des Gebäudes in der 49 Chambers Street lassen sich zwei wesentliche Erkenntnisse ableiten:
„Kreativität war angesichts des großen Grundfläche der Gebäude gefragt.“
Bestehender Plan.
Vorgeschlagener Plan.
„Die Arbeit mit einem Wahrzeichen ist ein Privileg, das von Fall zu Fall geprüft werden.“
Was muss sich in Ihrer Stadt ändern, damit die Umnutzung Bestand hat?
In New York schränken Vorschriften und Gesetze die Umnutzung der meisten zwischen 1960 und 1980 erbauten Bürogebäude ein. Eine Aktualisierung dieser Vorschriften und Gesetze, um eine flexiblere Umnutzung von Bürogebäuden zu ermöglichen, würde rund 120 Millionen Quadratfuß an Nichtwohnfläche schaffen, die für eine Umnutzung zur Verfügung stünde (laut der Adaptive Reuse Task Force des NYC Planning Office).
„Durch die Neupositionierung von Gebäuden werden Wertpotenziale erschlossen.“