Neugestaltet von Woods Bagot, Enex ist Perths erstes städtisches Geschäftsviertel, das zwei führende Geschäftsviertel im zentralen Geschäftsbezirk durch maßgeschneiderte Einzelhandelsangebote Einrichtungen.
Enex ist ein transformatives Projekt zur adaptiven Umnutzung im Herzen der Innenstadt von Perth, bei dem ein im Niedergang begriffenes Einkaufszentrum an der St Georges Terrace in einen lebendigen, gemischt genutzten Stadtteil mit einer neuen architektonischen Identität umgestaltet wird. Durch die Integration von Einzelhandel, Gastronomie, Arbeitsräumen und öffentlichen Einrichtungen schafft es über 6.300 m² neue Bürofläche, darunter eine 5.200 m² große „Super-Etage“ im Campus-Stil, und belebt die Stadt durch eine „Central Lounge“, eine „City Canteen“ sowie inklusive öffentliche Einrichtungen für Familien.
Eva Sue, Partnerin bei Woods Bagot, erklärt: „Die adaptive Umnutzung steht im Mittelpunkt der Projektphilosophie. Sie gewährleistet langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit, reduziert gleichzeitig den CO₂-Fußabdruck und vermeidet einen Abriss.“
„Indem der Entwurf die Vorgaben des Bestandsgebäudes aufgreift, erschließt er neue räumliche, programmatische und wirtschaftliche Werte und schafft so eine neue architektonische Identität für Enex und dessen Rolle innerhalb der Stadt.“
Das ursprüngliche Enex, das 2009 mit dem Schwerpunkt auf dem lokalen Modeeinzelhandel errichtet wurde, war den bekannten Problemen des innerstädtischen Einzelhandels zum Opfer gefallen – hohen Leerstandsquoten und einer fehlenden Verbindung zur Straße.
Im Rahmen des neuen Entwurfs wurde das dreistöckige Podium des 24-stöckigen Geschäftsturms neu gestaltet und neu positioniert; der Entwurf umfasst Gebäudeerweiterungen, eine markante neue Fassade, ein durchdachtes städtebauliches Konzept sowie eine integrierte Innenausstattung.
„Wir haben das Konzept für den Einzelhandel und die Gastronomie komplett neu gestaltet“, sagt Linda Randall, Projektleiterin bei Woods Bagot. „Durch die Schaffung dieser Verbindung zur Straße ist eine klarere Identität des Einzelhandels entstanden. Wir haben die Kante der Bodenplatte am Eingang zur St George’s Terrace verlängert, um vom City Canteen aus eine bessere Sicht auf das Herz der Innenstadt von Perth zu ermöglichen und Passanten zum Eintreten einzuladen.“
Im Mittelpunkt des architektonischen Umbaus steht eine markante, plissierte Fassade, die der St. Georges Terrace eine neue Identität verliehen hat und gleichzeitig einen respektvollen Dialog mit der benachbarten Trinity Uniting Church aus dem Jahr 1893 pflegt.
Die vom Team als „Leuchtfeuer“ oder Laterne bezeichnete Fassade bildet einen organischen Kontrast zur orthogonalen Geometrie des Turms und schafft gleichzeitig eine einheitliche Straßenfront für das Gebäude 100 St George’s Terrace.
„Wir wollten den bestehenden historischen Kontext würdigen, daher war die Wahrung durchgehender, klarer Sichtachsen während des gesamten Entwurfsprozesses eine Priorität. Die strategisch platzierte City Canteen bietet einen freien Blick durch die plissierte Fassade.“
Die Arbeiten umfassten 6.300 m² neue Gewerbefläche für einen einzigen Mieter, einschließlich der Schaffung einer 5.200 m² großen Superetage. Der Planungsprozess erforderte die Bewältigung komplexer logistischer Herausforderungen, wobei die Bauarbeiten über einen Zeitraum von 19 Monaten in zwei Schichten mit einer täglichen Arbeitszeit von 19 Stunden durchgeführt wurden, um den bestehenden Mietern entgegenzukommen.
Im Rahmen der Neugestaltung wurde auch der angrenzende Büroturm der Klasse A an der 100 St Georges Terrace saniert, einschließlich neu gestalteter Aufzugslobbys in den oberen Etagen und einer neuen Verbindung zwischen dem Turm und Enex. Die letzte Phase der Neupositionierung des Areals (eine neue Lobby für den Geschäftsturm, deren Fertigstellung noch in diesem Jahr geplant ist) wird die Verbindung zwischen Arbeitsumgebung und Einkaufserlebnis weiter stärken und so für Mieter und Besucher einen nahtlosen Ankunftsweg schaffen.
Gemeinsam schaffen die Maßnahmen eine harmonischere Verbindung zwischen dem Bürohochhaus und dem Einkaufspodium und verbessern so die Anbindung, die Wegführung und das Gesamterlebnis für die Mieter.
Das Areal weist eine starke Nachhaltigkeitsbilanz auf und strebt eine Greenstar-Energieeffizienzbewertung von 5,5, eine NABERS-Energieeffizienzbewertung von 5,5 Sternen sowie eine NABERS-Wasserbewertung von 4,5 Sternen an. Zudem wurde eine Abfallstrategie entwickelt, die den Vorgaben von „Green Star Design and As Built v1.2“, den NABERS-Abfallrichtlinien und den „Better Buildings Partnership Operation Waste“-Richtlinien entspricht.
Bei den AIA Awards 2026 in Westaustralien hob die Jury Reparaturmaßnahmen, bürgerschaftliches Engagement und den Ansatz, „mit weniger mehr zu erreichen“, als prägende Themen hervor.
Der Vorsitzende der Jury, Peter Hobbs, erklärte, dass Maßnahmen zur Sanierung sich als wiederkehrendes Thema bei den Preisträgern herauskristallisiert hätten, und sagte: „Verlassene oder ungenutzte Standorte werden – größtenteils im Rahmen der bestehenden historischen Substanz – zu lebendigen sozialen Zentren für die lokale Gemeinschaft wiederbelebt. Auch bei den gewerblichen Projekten zeigte sich durch die Stadterneuerung ein starkes Gefühl bürgerlicher Großzügigkeit; es handelt sich um städtebauliche Eingriffe, die die lokale Gemeinschaft durch einen gezielten öffentlichen Zugang willkommen heißen.“
Eine vollständige Liste der prämierten und ausgezeichneten Projekte finden Sie hier.
Medienanfragen: Adrien Moffatt: Manager für Inhalte und Kommunikation (Australien)
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