AD-APT: Fusionszentrum Peking

„Ein Beispiel für zurückhaltende Kontinuität.“

Die Umwandlung des Einkaufszentrums „Beijing Aegean Square“ in das „Beijing Fusion Centre“, einen hochmodernen Arbeitsplatz für mehr als 8000 Mitarbeiter, war ein Beispiel für zurückhaltende Kontinuität.

Der entstandene Arbeitsplatz, der ebenso wirtschaftlich und nachhaltig wie elegant und flexibel ist, wurde als Dreh- und Angelpunkt für die Zusammenarbeit unter Gleichgesinnten und für gemeinsame Energie konzipiert. Das LEED-Gold-zertifizierte und sozial effiziente Beijing Fusion Centre legte den Schwerpunkt auf Funktionalität – unter eingehender Berücksichtigung der alltäglichen Bewegungsabläufe der Nutzer. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, sowohl innen als auch außen Möglichkeiten für ästhetische Kontinuität zu schaffen, wobei das markante wellenförmige Muster der Fassade die bewusste Ruhe der Innenräume prägt.

„Wir wollten die bestehende Struktur auf effiziente und elegante Weise zur Geltung bringen.“

Wie sah der Ansatz aus?

Die Gestaltungsstrategie für die Umnutzung des Beijing Fusion Centre konzentrierte sich in erster Linie darauf, das ursprüngliche Gebäude und seine Struktur zu erhalten und gleichzeitig Anpassungen vorzunehmen, die seine neue Funktion als Arbeitsstätte ermöglichen.  

Um diese Nutzungsänderung zu unterstützen, wurden ein versenkter Platz und ein Außenatrium geschaffen, die als Bereiche für Gastronomie sowie als Orte der Begegnung dienen. Die ursprünglichen Rolltreppen für den Einzelhandel wurden durch Aufzüge für die Büronutzung ersetzt, das Atrium wurde für eine effizientere Nutzung als Arbeitsbereich modernisiert und – was am wichtigsten ist – die bestehende Grundfläche wurde durch den Einbau eines zentralen Durchbruchs angepasst, der den Raum mit Licht durchfluten lässt.

Über diese funktionalen Änderungen hinaus hat Woods Bagot besonderes besonderes Augenmerk auf die Ästhetik des Gebäudes. Die neue Fassade, die so gestaltet wurde, dass sie sich harmonisch in das städtische Umfeld einfügt, zeichnet sich durch ein wellenförmiges Muster aus Glas und Metall aus. Dieses zeitgenössische Design spiegelt nicht nur Wetterveränderungen und die Umgebung wider, sondern greift auch die Schlichtheit und Eleganz der Innenarchitektur auf.  

Vorher und nachher.

Warum war dieser Ansatz besser als die automatische Entscheidung für einen Abriss?

Beijing Fusion Centre bot bot eine einzigartige Gelegenheit, die Möglichkeiten der Umwandlung einer Verkaufsfläche in Büroräume zu erkunden. Das Interieur des Einkaufszentrums stammte aus einer längst vergangenen Zeit und war im griechischen Stil gehalten – komplett mit Säulen und Marmorimitationen – was mittlerweile stark veraltet war. Durch die Neupositionierung der Funktion gelang es Woods Bagot erweitertden Lebensdauer des Komplexund und verfolgte dabei einen zukunftsorientierten, wirtschaftliche und nachhaltiges Ethos.  

Was haben wir daraus gelernt/welche Probleme konnten wir lösen?

Aus der Umnutzung des Beijing Fusion Centre lassen sich zwei wesentliche Erkenntnisse ableiten:  

  1. Agilität ist das A und O. Die einzigartige Charakter einesUmstellung vom Einzelhandel zum Büro bringt eine Reihe spezifischer Herausforderungen mit sich. Uwin der unmittelbar nach der Pandemie musste Büro musste extrem flexibel sein , um sich den Veränderungen am Markt anzupassen und sich den individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Mieter anzupassen. Flexibilität wurde erreicht durch eine Raumaufteilung erreicht, die den Fokus auf Bewegungsfluss, Lichtund die Vernetzung. Das Büro, das als schwebendes Dorf konzipiert wurde, Büro wurde sorgfältig geplant – mit einer Gemeinschaftsebene im zweiten Stock, einem Dachgarten sowie einen einen markanten Zugang zum Atrium im gesamten Gebäude. 
  2. Tief ins Innere. Die Herausforderung des Projekts bestand darin, die vorhandene tiefe Grundfläche anzupassen und daraus eine helle und freundliche Arbeitsumgebung zu schaffen. Die Lösung bestand darin, die Mitte der Etage zu durchbrechen und ein großzügiges Atrium zu schaffen, das Licht in den Arbeitsbereich. 

„Die adaptive Umnutzung bot die Möglichkeit, Elemente der markanten Fassade des Gebäudes neu zu interpretieren – indem Material, Struktur und Form neu gedeutet wurden.“ 

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