Im Stadtzentrum von Adelaide entstehen derzeit 50 Wohnungen, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Frauen zugeschnitten sind, denen die Obdachlosigkeit droht.
Das sechsstöckige Bauprojekt in der Tucker Street in Adelaide wird dringend benötigten Wohnraum für gefährdete ältere Frauen in Adelaide schaffen.
Die Wohnanlage wird fünfzig Wohnungen umfassen, darunter fünf Einzimmerwohnungen, die nach den Standards der universellen Barrierefreiheit gestaltet sind, um Bewohnern mit besonderen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Woods Bagot war für die Architektur und die Innenarchitektur verantwortlich und hat dabei ein interaktives Erdgeschoss, einen Gemeinschaftsbereich sowie einen gemeinsamen Innenhof integriert.
Alex Hall, Partner bei Woods Bagot, erklärt, dass der soziale Wohnungsbau entscheidend ist, um die Krise der Wohnraumerschwinglichkeit in australischen Städten zu bewältigen. Gut gestalteter sozialer Wohnungsbau ist unerlässlich für die soziale Integration und für die Erhaltung lebendiger, vielfältiger und barrierefreier Stadtviertel.
„Der gemeinschaftliche Charakter der Tucker Street kommt in den Räumlichkeiten zum Ausdruck, die darauf ausgelegt sind, die Interaktion und den Zusammenhalt zu fördern“, sagt Hall.
Die Gestaltung nutzt die Grundstücksfläche optimal aus und passt sich den neuen Gebäuden an.
Zur Schaffung einer landschaftlichen Pufferzone von der Straße zurückgesetzt. Ein gemauertes Podium, das sich an der Materialität und Höhe der Nachbargebäude orientiert.
Die Masse in zwei vom Turm getrennte Elemente aufteilen, um den Maßstab zu verringern, und ein zentrales, zurückgesetztes Element hinzufügen.
Die Wirtschaftlichkeit ist bereits in die Planung integriert, wobei effiziente, kompakte und robuste Konstruktionsprinzipien zum Einsatz kommen, die eine lange Lebensdauer des Gebäudes gewährleisten. Das Gebäude ist wartungsarm konzipiert und nutzt modulare Bauweisen zur Steigerung der Effizienz, sodass es sich leicht demontieren und für zukünftige Nutzungen anpassen lässt.
„Dank modularer Bauweise und einfacher Details ermöglicht die strukturelle Gestaltung, dass Studio-Wohnungen zu größeren Wohnformen umgestaltet werden können, um den sich im Laufe der Zeit wandelnden Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht zu werden“, fügt Hall hinzu.
Das Design basiert auf modularen Bauweisen, um Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität zu gewährleisten. Mit freundlicher Genehmigung von Mossop Construction
Nachhaltigkeit ist ein zentraler Grundsatz des Entwurfs, wobei der Materialauswahl besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Der Bezug zur Natur stand im Vordergrund, wobei der Zugang zu natürlichem Licht, Luftzirkulation und Ausblick maximiert wurde, um ein Gefühl von Komfort, Wärme und Gemütlichkeit zu schaffen.
Das Projekt wird im Rahmen der Pläne der Regierung von Südaustralien für eine bessere Zukunft im Wohnungswesen umgesetzt, durch die in den nächsten fünf Jahren schätzungsweise 3.600 Wohnungen entstehen sollen. Nach Fertigstellung wird die Anlage vom SA Housing Trust betrieben und verwaltet, wobei ein vor Ort tätiger Community-Wellbeing-Manager sowie ein eigener Bereich für Unterstützungsdienste vorgesehen sind, um den Kontakt zu den Bewohnern zu pflegen.
Der erste Spatenstich für das Projekt erfolgte im Oktober 2024; die Richtfeier ist für Mitte 2025 vorgesehen, und die Fertigstellung ist für 2026 geplant.
Tucker Street vereint Effizienz, Modularität, Zuverlässigkeit, Komfort und Nachhaltigkeit zu einem lebendigen, gemeinschaftsorientierten Wohnprojekt. „Unser Ziel ist es, einen verlässlichen Rückzugsort zu schaffen, der Widerstandsfähigkeit vermittelt und den Bewohnern ein stabiles Zuhause bietet“, sagt Hall.
Medienanfragen: Isla Sutherland: Spezialistin für Inhalte und Kommunikation (Australien und Neuseeland)
18. Juni 26
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Tianjin, China