Aucklands neuester Geschäftsturm, der eine in Neuseeland bisher beispiellose Komplexität aufweist, soll in der Innenstadt der Stadt wieder einen zentralen Ort für Handel und Gastronomie schaffen.
Wie baut man einen 180 Meter hohen Turm und gestaltet ihn so, dass er auf verschiedenen Ebenen der Interaktion sowohl auf menschlicher als auch auf städtischer Ebene zugänglich ist, um so eine nahtlose Erweiterung des städtischen Gefüges zu schaffen?
Dieser 42.000 Quadratmeter große Büroturm liegt direkt am Wasser in der Nähe des Waitemata Harbour und prägt die Skyline der Küstenstadt. Die schlanke, moderne Glasfassade, die den Hauptbürotrakt umhüllt, der seinerseits von einer diagonalen Stahlgitterstruktur und einer transparenten Fassade umgeben ist, nutzt die Umgebung optimal aus und bietet einen Panoramablick auf den Hafen und die umliegende Stadtlandschaft.
Sprechen Sie mit Patrick Daly über gemischte Nutzung
Das in Zusammenarbeit mit dem lokalen Architekturbüro Warren & Mahoney entworfene Gebäude bietet Begegnungsräume, die die Vernetzung der Stadt fördern. Die Lobby im Erdgeschoss, die in die umgebenden Einzelhandelsflächen auf Podiumsebene integriert ist, ist von der lokalen Topografie geprägt und nutzt Materialien wie Holz und Travertin. Die Fassade besteht aus raumhohen Glasflächen, die den Blick auf die Stadt freigeben, während in die Deckenfläche integrierte Leuchten dazu beitragen, die Innenräume bei Nacht zu beleuchten. Eine Rolltreppe verbindet die Eingangshalle mit der „Sky Lobby“, einem zweiten Bereich mit Zugang zur Dachterrasse auf dem Podium. Die oberen Stockwerke sind höher als das derzeit höchste Gebäude des Blocks, das HSBC-Gebäude, und bieten somit einen freien Blick nach Norden in Richtung Hafen.
Ein neuer unterirdischer Abschnitt der City Rail Link – der das laufende Engagement zum Ausbau und zur Erweiterung des öffentlichen Schienennetzes des Landes ergänzt – nimmt eine unkonventionelle Form an: zwei relativ flach verlaufende, gekrümmte Tunnel, die unterhalb des Turms verlaufen. Diese Infrastruktur war ausschlaggebend für die Anordnung der Stahlfundamentsäulen des Turms durch den Bauingenieur.
Da diese Konfiguration auch die Größe und Form des Turms beeinflusste, sind die zehn Aufzüge im seitlichen Kern des Gebäudes untergebracht. Dies ermöglicht größere, offene Etagenflächen im Gegensatz zur herkömmlichen Installation im zentralen Kern eines Turms, die wesentlich mehr Innenraum beanspruchen würde. Alle Aufzüge sind verglast, sodass die Fahrgäste den Blick über die Stadt genießen können.
Richard Hilder, CFO und Leiter für Nachhaltigkeit beim New Zealand Green Building Council (NZGBC), sagt: „Wir sind der Meinung, dass unsere 5-Green-Star-Bewertung den PwC Tower zu einem attraktiveren Arbeitsplatz macht, und die Tatsache, dass er zu 100 % vermietet ist, spiegelt dies wider. Immer mehr Menschen möchten in hoch bewerteten Green-Star-Gebäuden mit den dort angebotenen Annehmlichkeiten arbeiten.“
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