12.01.2026
12. Januar 2026

Bewohner ziehen in die Seniorenwohnanlage St. Clare ein

Mit 103 Wohnungen und Annehmlichkeiten im Resort-Stil inmitten einer landschaftlich gestalteten Gartenanlage ist St. Clare eine speziell für die Bedürfnisse einer alternden Bevölkerung konzipierte Wohnanlage, die eine architektonisch gestaltete Gemeinschaft für Menschen über 55 bietet.

Das St. Clare-Projekt für das VMCH im Studley Park in Kew ist nun fertiggestellt, und die Bewohner sind inzwischen eingezogen.

Unter Berücksichtigung eines ausgeprägten biophilen Designansatzes wurde mehr als die Hälfte des Areals für Grünflächen im Freien vorgesehen, darunter Landschaftsgärten, eine zentrale Grünanlage, gemeinschaftliche Pflanzkübel und ein privater Hundepark.

Blair Parkinson, Associate Principal bei Woods Bagot, erklärt, dass schön gestaltete, zweckmäßig gebaute Wohnungen, die den Anforderungen einer alternden Bevölkerung gerecht werden, unerlässlich sind, um den Bewohnern ein glückliches, unabhängiges und soziales Leben in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

„Die Vorteile des Alterns im eigenen Zuhause im dörflichen Umfeld können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, sagt Parkinson. „In enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn haben wir Wohnungen entworfen, die eine spätere Anpassung ermöglichen, sodass sich jedes Zuhause an die sich wandelnden Bedürfnisse der Bewohner anpassen kann, ohne dass dieser Prozess aufdringlich oder steril wirkt.“

Das Architekturbüro Woods Bagot hat in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro Oculus den Höhenunterschied von acht Metern auf dem Gelände geschickt überbrückt und durch durchdachte und unaufdringliche gestalterische Maßnahmen einen barrierefreien Bereich geschaffen.

„Im Rahmen der Masterplanung wurden Geländeneigungen behutsam und schrittweise berücksichtigt, sodass sie kaum wahrnehmbar sind und keine Zugangsrampen oder Plattformaufzüge erforderlich sind“, erklärt Parkinson. „Der Masterplan orientierte sich zudem weitgehend an der vorhandenen Vegetation des Geländes. Neue Gebäude wurden strategisch so platziert, dass sie an bedeutende, denkmalgeschützte Eukalyptusbäume angrenzen, wodurch das Areal von den bereits bestehenden Baumkronen profitiert.“

Die Prinzipien des biophilen Designs prägten zudem den architektonischen Ansatz: Die Gebäudemasse wurde in eine Reihe kleinerer Strukturen unterteilt, um eine vielfältige Aussicht – bei den meisten Wohnungen mit zwei oder drei Ausrichtungen – zu ermöglichen und einen familiären Nachbarschaftscharakter zu schaffen.

Der Masterplan legt zudem eine klare Hierarchie zwischen öffentlichen und privaten Räumen fest, die von der Umnutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes als Café für die gesamte Gemeinde von Kew über halbprivate Gemeinschaftseinrichtungen für die Bewohner in angrenzenden denkmalgeschützten Gebäuden bis hin zu einzelnen Wohnhäusern und privaten Gärten reicht.

„Es geht darum, den Bewohnern die Freiheit zu geben, selbst zu entscheiden, wann sie Kontakt suchen und wann sie sich zurückziehen möchten“, sagt Parkinson. „Die Räume sind sowohl für den persönlichen Rückzugsort als auch für den Empfang von Familie und Besuchern konzipiert.“

Bronwyn McColl, Partnerin bei Woods Bagot und Leiterin der Abteilung für Innenarchitektur, betont, dass das Verständnis der Zielgruppe für die Strategie der Innenarchitektur von zentraler Bedeutung war.

„Die meisten Bewohner ziehen aus ihren gewohnten Familienhäusern im Südosten Melbournes hierher. Daher war es wichtig, in den Wohnungen ein Gefühl von Weite und Großzügigkeit zu bewahren – durch großzügige Raumaufteilung, hohe Decken und maßgeschneiderte Details –, und gleichzeitig für Wohnkomfort und Zukunftssicherheit zu sorgen, um das Altern in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen“, sagt McColl. „Genau diese Sicherheit ist es, was Menschen suchen, die sich verkleinern.“

„Unser Ziel war es, Umgebungen zu schaffen, die Sicherheit und Vertrauen vermitteln, ohne dabei Abstriche bei der raffinierten Ästhetik zu machen“, fährt McColl fort. „Durchdachte Details, wie zum Beispiel maßgeschneiderte Elemente an den Eingangstüren, ermöglichen es den Bewohnern, ihr Zuhause individuell zu gestalten und ein ganz besonderes Erlebnis beim Betreten ihres Zuhauses zu schaffen.“

Auch bei der Auswahl der Materialien für die Innenausstattung wurden biophile Prinzipien berücksichtigt, wodurch die optische Verbindung zur umgebenden Landschaft und zum Blätterdach der alten Bäume verstärkt wurde.

„Die Materialien wurden aufgrund ihrer Langlebigkeit, Pflegeleichtigkeit und ihrer Fähigkeit, auf anmutige Weise zu altern, ausgewählt, darunter geschliffener Stein und Naturholz“, fügt McColl hinzu. „Inspiriert von der silbernen Rinde der umliegenden Eukalyptusbäume stellt die Farbpalette im Innenbereich einen visuellen Dialog zwischen Innen und Außen her.“

Sonya Smart, Geschäftsführerin von VMCH, sagt, St. Clare sei das größte Projekt, das die gemeinnützige katholische Organisation jemals in Angriff genommen habe. „Nach Jahren der Planung und harter Arbeit ist es wunderbar zu sehen, wie die Vision von St. Clare Wirklichkeit wird“, sagt Smart. „Zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenwächst, war für alle Beteiligten ein stolzer Moment.“

Medienanfragen:
Isla Sutherland:
Managerin für Inhalte und Kommunikation (Australien und Neuseeland)

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