Das neue sechsstöckige Wohnprojekt im Herzen von Adelaide hat seine Türen geöffnet. Es bietet Frauen, denen Obdachlosigkeit droht, langfristigen Wohnraum und erweitert den Bestand an Sozialwohnungen in Südaustralien.
Die von Woods Bagot entworfene und von Tract landschaftlich gestaltete neue Wohnsiedlung in der Tucker Street umfasst fünfzig neue Einzimmerwohnungen, darunter fünf barrierefreie Einzimmerwohnungen, die nach universellen Standards gestaltet wurden, um Bewohnern mit besonderen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden.
Das Projekt, das sich im Besitz des SA Housing Trust befindet und von der gemeinnützigen Organisation YWCA Australia unterstützt wird, bietet Frauen in Not Unterkünfte und umfassende Betreuung vor Ort.
Alex Hall, Partner bei Woods Bagot, erklärt, dass die Studio-Apartments in der Tucker Street ein sicheres und komfortables Zuhause im Herzen der Innenstadt von Adelaide bieten und damit Gemeinschaft, Zusammenhalt und Sicherheit für einige der schutzbedürftigsten Bewohner des Bundesstaates fördern.
„Gut gestalteter sozialer Wohnungsbau ist unerlässlich für soziale Inklusion und für die Erhaltung lebendiger, vielfältiger und barrierefreier Stadtviertel“, sagt Hall. „Wir haben komfortable, praktische und schöne Wohnungen entworfen, die die Sicherheit und Würde ihrer Bewohner gewährleisten und gleichzeitig lichtdurchflutet sind, sich in die Landschaft einfügen und Teil des Stadtgefüges bilden.“
Ziegel wurden für die Gebäudefassade ausgewählt, da sie robust sind und gut altern, und weil ihr Erscheinungsbild die traditionelle Vorstellung von einem Zuhause weckt.
Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Balkon, einen Waschraum, eine moderne Küche und ein Badezimmer, eine Klimaanlage, energieeffiziente Haushaltsgeräte sowie einen eigenen Fahrradabstellplatz vor Ort.
Zu den Einrichtungen vor Ort gehören ein Gemeinschaftsbereich, ein Innenhof, Mehrzweckräume und ein Gemeinschaftsgarten, die einen Rahmen für Gemeinschaft und Wohlbefinden schaffen. Die Architektur ist auf Widerstandsfähigkeit und Zukunftssicherheit ausgelegt; dank modularer Bauweise und schlichter Details ermöglicht die strukturelle Gestaltung die Umwandlung von Studio-Apartments in größere Wohnformen, um den sich im Laufe der Zeit wandelnden Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht zu werden.
Laut Katrine Hildyard, der Ministerin für Frauenangelegenheiten von Südaustralien, sind ältere Frauen mittlerweile die am schnellsten wachsende Gruppe unter den Obdachlosen, wobei häusliche Gewalt oder finanzielle Not oft die Ursache dafür sind.
„Nach einem Leben voller wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Beiträge, in dem sie oft Familien großgezogen und sich um andere gekümmert haben, ist es inakzeptabel, dass ältere Frauen von Wohnungsunsicherheit betroffen sind“, sagt Hildyard. „Ich bin so stolz darauf, dass Tucker Street Frauen eine Grundlage für Heilung, Stabilität und den Neuaufbau eines Lebens in Würde bieten wird.“
„Diese Unterkünfte und die damit verbundene Unterstützung bieten Frauen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern noch so viel mehr“, fährt Hildyard fort. „Ein Zufluchtsort, ein sicherer Ort, den sie ihr Zuhause nennen können, gibt Frauen das Gefühl von Zugehörigkeit und Geborgenheit und ermöglicht es ihnen, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.“
Die Landschaft prägt das tägliche Erlebnis und verwandelt die Bodenfläche in eine Abfolge attraktiver, komfortabler und schattiger Außenbereiche. Ein begrünter Innenhof im Erdgeschoss bildet einen einladenden gemeinschaftlichen Mittelpunkt, der zu Aktivitäten im Freien, zur Erholung und zu ungezwungenen sozialen Begegnungen einlädt. Diese Räume fördern das Gefühl einer physischen und visuellen Verbundenheit zwischen den Bewohnern sowie mit der umliegenden Nachbarschaft und dem öffentlichen Raum.
„Die Landschaft ist durchdacht in die architektonische Gestaltung integriert und schafft Möglichkeiten zur Begegnung. Sie fördert auf subtile Weise ein Gemeinschaftsgefühl, das das Wohlbefinden stärkt und ein Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt“, sagt Tara Graham-Cochrane, leitende Landschaftsarchitektin bei Tract.
„Durch Schatten und Strukturen, die sich mit den Jahreszeiten wandeln, können sich die Bewohner im Alltag geerdet und geborgen fühlen – und Momente finden, um innezuhalten, durchzuatmen und neue Kraft zu schöpfen.“
Der Standort Tucker Street profitiert von der unmittelbaren Nähe zu wichtigen Einrichtungen und Verkehrsmitteln, darunter Buslinien mit hoher Taktfrequenz und der City Connector Bus.
Das Projekt wird im Rahmen der Pläne der Regierung von Südaustralien für eine bessere Zukunft im Wohnungsbau durchgeführt, in deren Rahmen in den nächsten fünf Jahren schätzungsweise 3.600 Wohnungen entstehen sollen.
Medienanfragen: Isla Sutherland: Managerin für Inhalte und Kommunikation (Australien und Neuseeland)
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