Vom 15. bis 17. November nahm Woods Bagot als führender Partner an der LA CoMotion teil – einer globalen Konferenz im Arts District von Los Angeles, die die führenden Experten für neue Mobilität zusammenbringt.
Woods Bagot betrieb den größten Pavillon der Veranstaltung und stellte die Ergebnisse von SUPERSPACEvor, die sich damit befassen, wie sich oberirdische Parkplätze auf die städtische Struktur auswirken. Die Studie „MORE LA: Transforming Parking to Places in Southern California“ wurde durch eine interaktive Ausstellung ergänzt, in der die Besucher die gewünschte Bebauungsdichte in ausgewählten Stadtvierteln selbst bestimmen konnten – wobei der Fokus auf drei Faktoren lag: Grünflächen, Wohnraum und Parkplätze.
Das „MORE LA“-Tool von SUPERSPACE, mit dem Nutzer verschiedene Aspekte der Typologien von Los Angeles erkunden können.
Am Donnerstagnachmittag, dem 15. November, leiteten CEO Nik Karalis, der Vorsitzende des Design Council James Sanders, SUPERSPACE-Direktor Christian Derix und die stellvertretende Direktorin Lucille Ynosencio im benachbarten Los Angeles Cleantech Incubator (LACI) einen Workshop, der ausschließlich für geladene Gäste zugänglich war und sich auf die Neugestaltung und Verdichtung von drei einzigartigen Stadtgebieten in Los Angeles konzentrierte: Inglewood, Downtown Los Angeles und East Los Angeles. Zu den geladenen Gästen zählten 40 führende Fachleute aus den Bereichen Verkehr, Mitfahrgelegenheiten, Regierung, Hochschulbildung und Stadtplanung.
Im Anschluss an ihren Vortrag fand eine Podiumsdiskussion statt, die von dem Stadtplaner, Journalisten und Direktor von New Cities, Greg Lindsay, moderiert wurde. Er sprach mit Mark Vallianatos, dem Direktor von LAplus, Juan Matute, dem Direktor des Instituts für Verkehrswesen der UCLA, sowie Doug Suisman, dem Gründer und Leiter von Suisman Urban Design. Die Diskussion beleuchtete, wie es dazu kam, dass es in LA so viele Parkplätze gibt, welche Maßnahmen ergriffen wurden, um deren negative Auswirkungen zu mindern, und was wir von MORE LA lernen können. Im Gespräch bezeichnete Suisman die Studie von SUPERSPACE als „utopische Version der Stadt“.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion leitete James Sanders einen moderierten Workshop, bei dem sechs separate Tische eingerichtet wurden, an denen die Teilnehmer spezifische Themen erörtern konnten, darunter: Innenhofmodelle in Inglewood, Boulevardmodelle in East Los Angeles, gemischt genutzte Komplexe in der Innenstadt, Bebauungs- und Parkvorschriften sowie Chancen und Herausforderungen in den Bereichen Mobilität und Immobilien. Zum Abschluss stellte jeder Tisch seine Ergebnisse vor.
In den letzten Jahren hat sich in Los Angeles – der Stadt, die vor allem für ihre Vorliebe für das eigene Auto und den damit verbundenen Lebensstil bekannt ist – still und leise eine Revolution im Verkehrsbereich angebahnt.