U City ist ein innovatives gemischt genutztes Bauprojekt, das Südaustralier dabei unterstützt, ihr Leben zu verbessern, indem es ihnen hilft, Widrigkeiten und Benachteiligungen zu überwinden. Es wurde gerade mit einer lobenden Erwähnung in der Kategorie „Architektur“ der FastCo World Changing Ideas Awards 2021 ausgezeichnet.
Uniting Communities ist eine fortschrittliche und zukunftsorientierte gemeinnützige Organisation für soziale Dienste, die jedes Jahr mehr als 70.000 Menschen in Südaustralien unterstützt und begleitet.
„U City Adelaide“ von Woods Bagot erhält bei den World Changing Ideas Awards 2021 eine lobende Erwähnung in der Kategorie Architektur https://t.co/2YEJ5NH1jv pic.twitter.com/5yMKMuQ29r — Woods Bagot (@Woods_Bagot) 6. Mai 2021
„U City Adelaide“ von Woods Bagot erhält bei den World Changing Ideas Awards 2021 eine lobende Erwähnung in der Kategorie Architektur https://t.co/2YEJ5NH1jv pic.twitter.com/5yMKMuQ29r
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Mitten im Zentrum einer Großstadt bietet U-City der Organisation „Uniting Communities“ einen Standort, von dem aus sie mehr als 90 gemeinnützige Programme betreut – darunter Altenpflege, Behindertenhilfe, Jugendhilfe, Obdachlosenhilfe, Pflegefamilienbetreuung und Familienhilfe. Das Projekt vereint Unternehmensdienstleistungen, Einzelhandel, gewerbliche Mietflächen, einen flexibel nutzbaren Raum für Gottesdienste und Veranstaltungen, vertikal angeordnete, öffentlich zugängliche Gemeinschaftsbereiche, Entlastungswohnungen für Menschen mit Behinderung, Spezialwohnungen für Menschen mit Behinderung sowie Seniorenwohnungen in einem spezialisierten, voll ausgestatteten vertikalen Dorf.
U-City empfängt seine vielfältige Nutzergemeinschaft mit einem zukunftsweisenden Konzept, das Vielfalt fördert und eine gesunde und nachhaltige Gemeinschaft schafft. Die Kombination aus universell gestalteten und maßgeschneiderten Räumen zeichnet sich durch eine gemeinsame Identität aus, die von den Grundsätzen der Unterstützung, Unabhängigkeit und Barrierefreiheit geprägt ist und sich in Form von eigenständigen „Quartieren“ innerhalb des einen Gebäudes ausdrückt.
Jedes „Quartier“ verfügt über einen eigenen Gemeinschaftsraum und eine Außenterrasse, die in die bronzefarbenen Falten der Gebäudefassade eingebettet sind. Inbari Ku, der Gemeinschaftsraum auf Ebene 3, lädt die Öffentlichkeit zum Austausch und zur gemeinsamen Nutzung des Raums ein und bietet so Gelegenheit, Beziehungen zu pflegen, öffentliche Kunst zu präsentieren und mit anderen Nutzern der Einrichtung in Kontakt zu treten. Als prägendes Merkmal des Gebäudes bilden die bronzefarbenen Falten eine elegante architektonische Abgrenzung, die die vielfältigen Ausdrucksformen der Gemeinschaft würdigt.
Das an einer belebten Fußgänger- und Radfahrerstraße gelegene U-City lädt die Öffentlichkeit zum Eintreten ein. Die Erdgeschossebene ist eine Verlängerung des Fußwegs, wodurch die für Geschäftsgebäude typischen Zugangsbarrieren beseitigt und große Öffnungen an allen zur Straße und Gasse hin gerichteten Fassaden geschaffen wurden. Das Projekt gibt dem öffentlichen Raum durch städtebauliche Maßnahmen wie die Schaffung des Penaluna Place, einer neuen Fußgängergasse zwischen einer Hauptstraße und dem Central Market, etwas zurück. Diese begrünte Gasse, Einzelhandelsgeschäfte, Cafés und der U-City-Concierge bieten Bereiche zum Verweilen, Ausruhen, zur Interaktion und zur Teilnahme am Stadtleben.
Das Design würdigt die langjährige Geschichte von „Uniting Communities“ an diesem Standort und respektiert die Eleganz der früheren Bauweise, indem es Elemente wie die gewölbte Decke des Veranstaltungszentrums, die fragmentierte Fassadenform und in die Glasur eingearbeitete Diagramme integriert. Die Kunstwerke im gesamten Gebäude bestehen aus Materialien, die aus dem Vorgängergebäude wiederverwendet wurden, und laden die Besucher dazu ein, über die Entwicklung des Standorts und seiner Menschen nachzudenken. Weitere Werke spiegeln die Vielfalt der Gemeinschaft wider und vermitteln ein Gefühl der Zugehörigkeit, das Verbindungen fördert und bereichert.
Die Vielfalt der Gebäudenutzer und ihrer Bedürfnisse führt zu einer komplexen und vielfältigen Bandbreite an gestalterischen Lösungen. Entscheidungen hinsichtlich Effizienz und Kosten wurden stets daran gemessen, welchen Mehrwert der Raum für die Endnutzer und die Öffentlichkeit bieten würde. Die Optimierung der baulichen Elemente, die Materialauswahl sowie die Gesamtdimensionierung und die Anordnung der Projektbereiche wurden so gestaltet, dass die Dienstleistungen von Uniting Communities bestmöglich genutzt werden können und das Engagement für die Klienten und die Öffentlichkeit gewährleistet ist.
U City zeigt innovative Ergebnisse, die oft miteinander konkurrierende und komplexe technische und soziale Parameter erfolgreich in ein wahrhaft vielfältiges Gebäude integrieren, das seine Rolle für die Öffentlichkeit und die Stadt in den Vordergrund stellt und einen Maßstab für das Wohl der Menschen in der Architektur setzt.
Sprechen Sie mit Alex Hall über U City
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