Eine Kombination aus strengen Sicherheitsvorkehrungen und einem „coolen Unternehmensumfeld“, das darauf abzielt, die besten Mitarbeiter in London anzuziehen.
Woods Bagot hat die Innenausstattung für das FinTech-Unternehmen G-Research in dessen neuem Hauptsitz im Zentrum Londons gestaltet. Ziel war es, einen Arbeitsplatz sowie einen multifunktionalen Veranstaltungs- und Cafébereich zu schaffen, der Platz für eine wachsende Belegschaft bietet und dabei die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellt. Das Gebäude sollte zudem als attraktives „Aushängeschild“ für die Marke dienen und die besten Fachkräfte der Branche anziehen.
Sprechen Sie mit Peter O’Donnell über G-Research im Whittington House
Da das Whittington House direkt neben einem Schutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg liegt, der einst von General Eisenhower genutzt wurde, entwickelte Woods Bagot das Konzept eines „Bohemian-Bunkers“. Dies spielt sowohl auf die Betonformen des Gebäudes als auch auf die künstlerische Geschichte von Bloomsbury an und spiegelt zugleich wider, dass G-Research als streng vertrauliches Unternehmen agiert.
Ziel der Innenarchitektur war es, einen Ort der Entspannung zu schaffen, der sich von den geschlossenen Büroräumen im Obergeschoss abhebt. Dies wurde durch eine „Inside-Out“-Gestaltungsstrategie erreicht. Materialschichten wurden abgetragen, um die Grundstruktur freizulegen und die kantigen Formen des ursprünglichen Entwurfs von Richard Siefert hervorzuheben. Die rohe Anmutung der Betonkonstruktion wurde beibehalten und mit edlen Stoffen und Materialien mit raffinierten Details überlagert, die auf die lokale Geschichte verweisen.
Funktionalität steht im Vordergrund. Der große, flexible Raum ist im Normalbetrieb in Zonen unterteilt, kann aber zu einem Präsentations- oder Veranstaltungsraum zusammengelegt werden. Der hintere Teil der Etage wurde erhöht; die Tribünenbestuhlung schafft bei geschlossenen Vorhängen einen intimen Präsentationsbereich und sorgt bei zusammengelegten Räumen für eine verbesserte Sicht. Auf diese Weise können Passanten zudem einen Blick auf das Geschehen im hinteren Teil des Raums werfen.
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