Woods Bagot ist im Rahmen seiner Tätigkeit als Innenarchitekt beim Masterplan für Brent Cross an der Realisierung des Besucherpavillons beteiligt
Woods Bagot wurde von Argent Related beauftragt, die gesamte Innenausstattung für die erste Bauphase der Wohngebäude im Rahmen des Masterplans für Brent Cross Town zu gestalten. Im Rahmen dieses Auftrags hat das Team auch an der Realisierung des kürzlich eröffneten Besucherpavillons mitgewirkt. Dabei handelt es sich um das erste Gebäude des Viertels und einen temporären Raum, der ein Café, Ausstellungsflächen und Musterwohnungen umfasst, die alle die Vision für das Gesamtprojekt veranschaulichen.
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„Brent Cross Town“ ist ein 180 Hektar großes, 7 Milliarden Pfund teures Gesamtentwicklungsprojekt von Argent Related und dem Barnet Council. Der 8.000 Quadratfuß große Pavillon wurde von Moxon Architects und dem Ingenieurbüro Expedition entworfen, die Innenausstattung stammt von Woods Bagot und die Bauausführung von Red Construction.
Im Mittelpunkt der Gestaltung des Pavillons stand die Umsetzung der übergeordneten Ziele des Masterplans – die Darstellung einer neuen Stadt, die bestrebt ist, die Lebensqualität ihrer Bewohner zu verbessern. Es sollte ein Ort entstehen, der kundenorientiert ist, das Produkt klar präsentiert und den Kunden auf eine fesselnde und authentische Markenreise mitnimmt. Woods Bagot arbeitete eng mit dem Auftraggeber und dem gesamten Designteam zusammen, um zu erarbeiten, wie der Pavillon ein authentisches Stück London verkörpern könnte. Die wichtigsten Gestaltungsmerkmale sind die Verwendung nachhaltiger und wiederverwendbarer Materialien, handgefertigte Elemente aus Naturmaterialien, natürliche Farben sowie die Einbindung von Grünpflanzen, die den Raum optisch und atmosphärisch eher wie einen offenen Garten in der Stadt wirken lassen.
Der Eingangsbereich im Erdgeschoss ist ein Ort der Ankunft, der die Werte und Prinzipien des Gesamtprojekts und des Markenerlebnisses verkörpert. Es ist ein Raum, der einladend und inklusiv wirkt und zugleich ambitioniert und inspirierend ist. Er umfasst mutig und individuell gestaltete Bereiche für Arbeit, Lernen und Spiel – sowie Kunstwerke. Ein wesentliches Merkmal dieses Eingangsbereichs sind die Ausblicke auf die übrigen Räume, die eine Verbindung zur Natur herstellen.
Gleich hinter dem Haupteingang befindet sich das Café „Spruce & Larch“, das sich vom typisch englischen Gartenhäuschen und den Gartenvororten inspirieren lässt. Dieser helle und offene Raum ist ein Ort, an dem alle zusammenkommen können, der das Wohlbefinden und die Entspannung fördert und einen ungezwungenen Rahmen zum Arbeiten bietet. Besondere Merkmale des Cafés sind die Pflanzenwand im Eingangsbereich, die man beim Betreten vom Hauptausstellungsraum aus sieht, sowie die zum Verkauf angebotenen Hängepflanzen, die die Kundenbindung in diesem Raum zusätzlich stärken.
Der Hauptausstellungsraum befindet sich auf derselben Ebene und ist als offene Galerie für Ausstellungen und Veranstaltungen konzipiert; dort sind eine Dauerausstellung über die Stadtentwicklung von Brent Cross sowie eines der großformatigen Stadtmodelle zu sehen.
Im ersten und zweiten Stock können Besucher in die zukünftigen Wohnungen von Brent Cross Town eintauchen, dank der beiden Musterwohnungen (1-Zimmer- und 2-Zimmer-Wohnung) und eines zweiten Ausstellungsbereichs. Außerdem gibt es eine Aussichtsplattform im Freien, von der aus man den Blick über das gesamte Bauprojekt genießen kann. Im Außenbereich befindet sich ein wunderschön angelegter Garten, der von Townshend Landscape Architects gestaltet wurde.
Der Besucherpavillon verkörpert das Versprechen von Brent Cross Town, bis 2030 klimaneutral zu werden. Er wurde unter Verwendung umweltfreundlicher Materialien entworfen, darunter Brettschichtholzträger und vorgefertigte Platten aus kreuzweise verleimtem Holz (CLT), die aufgrund ihres geringeren CO₂-Fußabdrucks und der schnelleren Bauzeit, die weniger Bauschutt verursacht, ausgewählt wurden. Es wurde auf eine Fertigung außerhalb der Baustelle und energieeffiziente Betriebssysteme gesetzt, und bei allen Materialien wurde darauf geachtet, dass sie nach dem Rückbau der Konstruktion wiederverwendet oder recycelt werden können.
Fotos: Jack Hobhouse
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