Der in Los Angeles ansässige Designer erläutert die Vorteile multikultureller Integration in der Stadtplanung.
„Ich bin der Meinung, dass Architekten Räume schaffen müssen, in denen sich die Menschen wiederfinden und repräsentiert fühlen können, sei es durch die Anpassung visueller Elemente oder durch geometrische Darstellungen, die multikulturelle Elemente und Typologien zum Ausdruck bringen“, erklärt Ronald Oziogu gegenüber Forbes.
Dennoch bleibt kulturelle Vielfalt unter Architekten ein Problem. Laut Forbes verringert sich die Vertretungslücke für ethnische Minderheiten nur selten.
Bei Schwarzen und Afroamerikanern beträgt dieser Anteil schockierende 1,8 Prozent der insgesamt 118.291 Inhaber eines Zertifikats des National Council of Architectural Registration Boards.
Laut NCARB machen Asiaten 6,6 Prozent aller Inhaber eines NCARB-Zertifikats aus; hispanische oder lateinamerikanische Architekten nur 4,9 Prozent; Architektinnen stellen mittlerweile fast ein Viertel aller Zertifikatsinhaber, was einem Anstieg um 2,6 Prozentpunkte gegenüber 2018 entspricht. Allerdings bezeichnen sich satte 83 Prozent der bei NCARB registrierten Personen als weiß.
„Die Möglichkeit, Architekt zu werden oder über eine Sprache der Architektur zu verfügen, war für Schwarze bisher weder allgemein zugänglich noch wurde sie ihnen nahegebracht. Daher fühlt es sich wie ein Bereich an, in den wir nicht gehören – doch das tun wir“, sagt Oziogu und fügt hinzu, dass es an den Unternehmen liege, „die Grundlagen zu schaffen, um Stimmen von People of Color einzuladen und einzubeziehen sowie ihre Beiträge zu würdigen, damit sich dies in der gesamten Branche und in der Wissenschaft verbreiten kann.“
Die Forbes-Autorin Kori Hale vertritt die Ansicht, dass die Einbindung vielfältiger Gemeinschaften durch Maßnahmen in den Massenmedien und der Popkultur auch dazu beitragen kann, Ungleichheiten in Bezug auf die Vielfalt in der Branche zu überwinden. Die Geschäftsführerin von Culturebanx merkt an, dass „schwarze Amerikaner am meisten Zeit mit Medien und dem Zeitgeist der Popkultur verbringen und einen bedeutenden Beitrag zum sozialen Gefüge der amerikanischen Kultur geleistet haben“; daher könne es Architekten helfen, engere Verbindungen aufzubauen und die Erfahrungen der Gemeinschaft in die Umgebung zu integrieren, wenn sie diese Gemeinschaft an dieser Schnittstelle ansprechen.
„Schwarze Menschen wurden stark von der Architektur geprägt, daher sollte eine umfassende schwarze Perspektive im architektonischen Vokabular vorhanden sein“, sagt Hale.
Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Forbes.
Medienanfragen: Denise Garcia: Leiterin für Inhalte und Kommunikation (Nordamerika)
05. Juni 2026
04. Juni 2026
Tianjin, China
02. Juni 2026
01. Juni 2026
26. Mai 26
Auckland, Neuseeland