08.03.2019

Wir feiern #WomenatWoodsBagot

Am 8. März 2019 kam unser Global Studio – bestehend aus 15 Standorten in fünf verschiedenen Regionen der Welt – zusammen, um den Internationalen Frauentag zu feiern. Unter dem firmeneigenen Hashtag #WomenatWoodsBagot wurden die Studios in unserer einwöchigen Social-Media-Kampagne durch jeweils eine nominierte Designerin repräsentiert, die die Kultur von Woods Bagot verkörpert.

Auf Facebook, LinkedIn, Twitter und Instagram wurde jede Nominierte mit einem Frage-und-Antwort-Beitrag vorgestellt, in dem sie über ihre Inspiration, ihren Werdegang und ihre Ratschläge für Frauen sprach, die sich für eine Karriere in Architektur und Design interessieren. Zu den Nominierten gehörten Charlotte Varley, Principal in unserem Büro in Hongkong; Debby Ray, Associate Principal in London; Eva Sue, Principal in unserem Büro in Perth; die in New York ansässige Innenarchitektin Jessica Culver; die Associate Keiko Bouziri in Dubai; die in Sydney ansässige Associate Larisa Mos; die Associate Principal Lisa Jennings in Melbourne; die in San Francisco ansässige Senior Associate Lucille Ynonsencio; die Associate Qianqian Yang im Büro in Peking; Rita Jin, Senior Architect in Shanghai; die Senior Associate Sara Howden in Adelaide; sowie die in Brisbane ansässige Associate Principal Sarah McMahon.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurde der Internationale Frauentag, der in 20 verschiedenen Ländern begangen wird, erstmals 1909 in den USA im Rahmen einer Arbeiterbewegung begangen, als Frauen gegen ihre Arbeitsbedingungen protestierten. Seitdem hat er im Laufe der Geschichte verschiedene Anliegen vertreten, darunter das Wahlrecht, die Besetzung öffentlicher Ämter, das Recht der Frauen auf Arbeit, berufliche Bildung und die Beendigung der Diskriminierung am Arbeitsplatz.

Die Architekturbranche bildet da keine Ausnahme. In den USA beispielsweise schließen laut der Association of Collegiate Schools of Architecture gleich viele männliche wie weibliche Architekturstudierende ihr Studium ab. Dennoch sind laut dem Bureau of Labor Statistics im Jahr 2017 nur 28 Prozent der Architekten Frauen. Dieser Rückgang lässt sich auf eine Vielzahl von Faktoren zurückführen, darunter die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Belästigung, Diskriminierung sowie mangelnde Vergütung und Aufstiegsmöglichkeiten.

Woods Bagot ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das sich durch eine große Vielfalt an Hintergründen auszeichnet. So stellen Frauen beispielsweise 35 Prozent unserer Partner und 47 Prozent unserer gesamten Belegschaft. Und von den neun Mitgliedern unseres Vorstands sind drei Frauen.

Auch innerhalb des Unternehmens wurden konkrete Maßnahmen umgesetzt. Vor zwei Jahren haben wir eine globale Whistleblower-Hotline eingerichtet, über die Fehlverhalten am Arbeitsplatz anonym gemeldet werden kann. Darüber hinaus gibt es lokale Initiativen zur Förderung der Gleichstellung am Arbeitsplatz, wie beispielsweise den Frauenclub im Studio in Shanghai. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, die Beiträge von Frauen in der Branche hervorzuheben und alle Mitarbeiter über die Vorteile einer vielfältigen Unternehmenskultur aufzuklären.