25.10.2024
25. Oktober 2024

Grünes Licht für die klimafreundliche Sanierung des Bürogebäudes in der Lombard Street 21 in London

Die City of London hat die Pläne für die umfassende Neugestaltung der 21 Lombard Street genehmigt. Das Projekt, dessen Eigentümer Ivanhoé Cambridge ist – das von CO—RE beraten wird –, wurde von Woods Bagot entworfen und sieht vor, über 70 % der bestehenden Bausubstanz zu erhalten und das Gebäude durch eine Sanierung mit geringem CO₂-Fußabdruck zu modernisieren.

Das neu gestaltete gemischt genutzte Projekt wird auf 11 Etagen in bester Lage direkt neben der Station „Bank“ 135.000 Quadratfuß Bürofläche bieten. Ein Anbau wird mehrere Dachterrassen mit üppiger Bepflanzung und Blick auf die City schaffen. Hochwertige Einrichtungen für den Feierabend sowie Fahrradabstellplätze werden die Nutzer des Gebäudes dabei unterstützen, sich aktiver fortzubewegen.

Das Projekt strebt die höchsten Umweltstandards an, darunter die Zertifizierungen „BREEAM Outstanding“, „Netto-Null-CO₂-Bilanz im Betrieb“, die WELL-Gold-Gebäudezertifizierung, eine 5-Sterne-Bewertung nach Nabers sowie die „Platinum“-Zertifizierung von WIRED.

Alex Thorpe, stellvertretender Direktor bei CO—RE, sagte: „21 Lombard Street soll ein modernes Bürogebäude für alle sein, das sich durch hochwertige Architektur und hohe Standards in Sachen Umweltfreundlichkeit und CO₂-Bilanz auszeichnet und der Gesundheit und dem Wohlbefinden seiner Nutzer große Bedeutung beimisst.“

James Taylor, Partner bei Woods Bagot, fügte hinzu: „Diese Genehmigung ist eine großartige Nachricht für die Stadt und das Ergebnis eines engagierten Teams und eines kooperativen Prozesses. 21 Lombard Street setzt Maßstäbe dafür, wie bestehende Gebäude als leistungsfähige, attraktive und nachhaltige Arbeitsräume neu konzipiert werden können, um die Zukunftsfähigkeit unserer Städte zu sichern.“

Das Konzept minimiert den CO₂-Fußabdruck durch die Erhaltung und Wiederverwendung von über 70 % der bestehenden Bausubstanz, wobei sich der Abriss auf die baufälligen Bereiche der Fassade und des Tragwerks beschränkt. Die neuen Fassaden bestehen aus hochisolierten Paneelen mit geringem CO₂-Fußabdruck und integrierten, zu öffnenden Holzrahmenfenstern, die den CO₂-Ausstoß im Betrieb deutlich senken. Die Haustechnik wird vollständig durch ein vollelektrisches System ersetzt.

Im Einklang mit den Bestrebungen der City of London, sich als „Destination City“ zu etablieren, sieht das Projekt auch Verbesserungen im öffentlichen Raum vor. Neben einer vergrößerten Lobby in der Lombard Street wird der Zugang über die Nicholas Passage durch einen doppelt so hohen, gewölbten Vorraum aufgewertet, der aus wiederverwertetem Stein der ursprünglichen Fassade errichtet wurde.

Das Projekt soll voraussichtlich im Jahr 2028 abgeschlossen sein.

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