28.01.2020

Das „Building Magazine“ stellt das „The Londoner“ am Leicester Square vor

Der Artikel befasst sich mit den baulichen Einschränkungen in diesem historischen Viertel und beleuchtet eingehend die technischen Herausforderungen und Meisterleistungen, die zur Verwirklichung des 15-stöckigen Hotelprojekts erforderlich waren – von dem mehr als die Hälfte unterirdisch liegt.

Um einen umfassenden Einblick in die Anforderungen an das Designteam zu erhalten, interviewte das Magazin die Projektleiterin und Senior Associate Helen Taylor, die Architektin Jolanta Lidwin, den Associate Fabrizio Cazzulo, die Senior Designerin Banu Oksuz und die Architektin Vasiliki Kyriopoulou. Jeder dieser Experten von Woods Bagot war für verschiedene Aspekte des Projekts zuständig, darunter jeweils das Untergeschoss, die Fassadengestaltung und die Gestaltung der Gästezimmer.

„Der Unterschied zwischen unserem Keller und allen anderen [die tiefer als 31,2 Meter liegen] besteht darin, dass unserer vollständig bewohnbar ist und größtenteils den öffentlichen Bereich beherbergt. Wir glauben, dass es der tiefste bewohnte Keller der Welt ist“, sagte Taylor der Publikation über den Entwurf von Woods Bagot, der gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Arup entwickelt wurde. Diese anderen unterirdischen Bauten werden hauptsächlich als Parkhäuser genutzt. Hier hebt sich The Londoner von anderen ab. Nach der Fertigstellung wird es zwei unterirdische Kinos, Restaurants, Bars, Wellnessbereiche und einen Veranstaltungsraum bieten, die alle entlang einer zentralen, vertikalen Achse angeordnet sind.

 

Wie in dem Artikel erwähnt, haben die steigenden Grundstückspreise und die strengen baurechtlichen Auflagen in London zu einem Trend hin zu „Mega-Kellern“ geführt, die bei Wohnbauprojekten gemeinhin als „Eisberge“ bezeichnet werden. Laut einer Studie der Newcastle University werden diese Bauwerke als mindestens drei Stockwerke tief unter der Grundfläche eines Hauses oder als zwei Stockwerke tief und unter einem Garten verlaufend klassifiziert. Kommerzielle Projekte treiben diese neuartigen Bauwerke jedoch noch weiter voran.

 

Im Fall des „The Londoner“bestand die einzige Möglichkeit, alle Einrichtungen innerhalb der zulässigen Höhe von 31 Metern unterzubringen, darin, die Grundfläche des oberirdischen Gebäudes zu vergrößern, die unterirdische Infrastruktur – wie Strom-, Gas- und Sanitärleitungen – in angrenzende Straßen zu verlegen sowie 75.000 Kubikmeter Erde auszuheben.

Um zu erfahren, wie das Designteam dies gemeinsam mit den Partnern Arup, Blue Sky Building und McGee für das „The Edwardian“ umgesetzt hat, lesen Sie unbedingt den Artikel.