16.08.2022
16. August 2022

Woods Bagots „makelloses“ Te Pae erhält Neuseelands höchste Auszeichnung für städtische Architektur

Das von Woods Bagot in Zusammenarbeit mit Warren and Mahoney entworfene Te Pae wurde vom PCNZ dafür gewürdigt, dass es sich direkt auf die Landschaft von Christchurch bezieht und Handwerkskunst, kulturelle Bedeutung sowie – was entscheidend ist – ein Gespür für den Ort der Ngāi Tūāhuriri / Ngāi Tahu in sich vereint.

In ihrer Begründung für die Auszeichnung beschreibt PCNZ Te Pae als „ein Projekt, das kaum einer Vorstellung bedarf“.

„Dieses Vorzeigeprojekt, das als Treffpunkt für Christchurch konzipiert wurde, lässt sich von den sich schlängelnden Flüssen Canterburys inspirieren und schafft eine Einrichtung von Weltklasse, die bereits internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht.“
Die Idee, ein Gebäude zu schaffen, das seinen Standort widerspiegelt, war während der gesamten Projektdauer die treibende Kraft und die Grundlage für alle Entscheidungen im Entwurfsprozess. Die Architekten entschieden sich dafür, die Anlage in das Stadtzentrum zu integrieren, und richteten sie zudem zum Fluss hin aus – ein Schritt, der Christchurchs neue urbane Sensibilität einläutet.

Die fließende Form des Gebäudes hebt sich nicht nur vom typischen Erscheinungsbild der „rechteckigen Kisten“ ab, wie man es von Kongresshallen weltweit kennt, sondern spiegelt auch die für Neuseeland so charakteristischen Südalpen wider – ein wichtiger Bezugspunkt, der das Bauwerk mit seiner Umgebung verbindet.
Die Identität wurde durch Verbindungen zu den über die Ebenen reichenden Südalpen und zu den charakteristischen Mäanderflüssen der Landschaft von Canterbury weiterentwickelt. Die geografische Sprache der Mäanderflüsse wird architektonisch in Form von Bändern umgesetzt, die sich um die Konturen der beiden Hauptkomponenten des Gebäudes – die Ausstellungshalle und das Auditorium – winden.

Mit einer Gesamtfläche von 28.000 m² umfasst Te Pae einen stufenförmigen Saal mit 1.400 Plätzen, eine 2.800 m² große Ausstellungsfläche, einen Bankettsaal mit 1.800 Plätzen sowie 24 weitere Tagungsräume und modernste audiovisuelle, IKT- und Rigging-Ausstattung

Wie das PCNZ in seiner Begründung zusammenfasst: „Die Qualität ist beeindruckend, die Liebe zum Detail ist makellos, und das Gesamtergebnis ist eine Bereicherung für Neuseeland.“

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