Fast Company hat den „Tehami-Spadaccino Facade Automation Workflow“ von Woods Bagot bei den „Innovation by Design Awards“ als Finalisten in der Kategorie „Data Design“ nominiert.
Das Programm würdigt kreative Arbeiten an der Schnittstelle von Design, Wirtschaft und Innovation. Der Bewerberkreis war in diesem Jahr so stark wie nie zuvor in der Geschichte der Publikation: Mehr als 4.300 Beiträge bewarben sich um die höchsten Auszeichnungen.
Der nach seinen Entwicklern Ali Tehami, Architekturdesigner und Experte für computergestütztes Design, und Roberto Spadaccino, BIM-Manager (Building Information Modelling), benannte Prozess automatisiert die Fassadengestaltung und -detaillierung. Das Automatisierungstool entstand aus Zeitmangel im Architekturprozess des Unternehmens bei „Melbourne Connect“, einem Vorzeigeprojekt für die Universität Melbourne, das einen Knotenpunkt für die Geschäftswelt der Metropole schaffen soll und über eine Glasfassade mit variierenden Mustern und unterschiedlichen Opazitätsgraden verfügen wird. Infolgedessen hat das Projektteam mit diesem neu implementierten Tool die Grenzen von Architektur und Design erweitert, was die Schaffung einer unglaublich dynamischen Außenfassade mit über 2.300 Paneelen ermöglichte, die innerhalb des vom Kunden vorgegebenen Zeitrahmens gebaut werden kann.
Das Konzept ist schneller als jeder bestehende manuelle Standardprozess in der Branche und ermöglicht eine effizientere, detaillierte Dokumentation – was letztlich Wochen an Zeit spart. Darüber hinaus ermöglicht der Tehami-Spadaccino-Workflow den Designern, mehrere Optionen und Iterationen gleichzeitig zu prüfen, ohne die Umsetzung zu verzögern. Die Technologie reagiert in Echtzeit und dokumentiert den Entwurf während der gesamten Projektlaufzeit, was ebenfalls zur Projektverwaltung beiträgt.
Seit seiner Einführung hat der Arbeitsablauf weitere Projektteams unterstützt, darunter das einzigartige, sich kreuzende Muster des Geschäftsturms „1000 La Trobe“ in Melbourne und die strukturierte Fassade des künftigen „Federal Street“-Projekts in Auckland, Neuseeland – ein im Wettbewerb prämierter Entwurf für einen Turm mit gemischter Nutzung. Mit Blick auf die Zukunft birgt diese Vision ein enormes Umsetzungspotenzial, wenn man sie im globalen Maßstab für die 17 Büros des Unternehmens betrachtet.
Die Auszeichnungen, die Personen, Teams und Unternehmen würdigen, die Probleme durch Design lösen, sind online oder in der Oktoberausgabe 2019 von Fast Company zu finden. Das Programm umfasst 438 Vorreiter aus den Bereichen Architektur, Mode, Grafikdesign, Datenvisualisierung, soziales Engagement, User Experience, Mobilität und weiteren Bereichen.
Die Preisträger werden Anfang November 2019 auf dem Fast Company Innovation Festival in New York geehrt.
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