Eine architektonische Maßnahme für ein Wahrzeichen Melbournes stärkt dessen Beziehung zum städtischen Umfeld
Aufgrund des rasanten Wachstums von Melbourne entsprach das 1986 errichtete Rialto-Tower-Gelände nicht mehr dem sich wandelnden städtebaulichen Kontext der Stadt. Das aus zwei Wolkenkratzern und einem niedrigen Podiumgebäude bestehende Vorzeigeprojekt war um 45 Grad gedreht, was die Beziehung zwischen den Gebäuden und dem Fußgängerbereich entlang der Collins und King Street verdeckte. Der erste Schritt bestand darin, das ursprüngliche Podium zu entfernen, um letztendlich eine optisch einheitlichere Fassade und einen leichteren Zugang zum neuen Platz zu schaffen. Die Lösung waren neue Geschäftsfoyers, ein öffentlicher Vorplatz und niedrige Podiumgebäude.
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Heute verbinden wellenförmige, sieben Meter hohe Vordächer aus Glas und Stahl die Nord- und Südlobbys am Fuße des Geländes und verbinden gleichzeitig ein denkmalgeschütztes viktorianisches Backsteingebäude mit den neuen Podiumgebäuden. Das niedrige Bauwerk fügt sich harmonisch in die lokale Architektur ein, bietet zusätzliche 6.000 Quadratmeter Arbeitsfläche und verfügt über eine geometrische Glasfassade mit blau eloxiertem Stahl, die sich nahtlos in die ursprünglichen Türme einfügt.
Umweltdach – überbrückt mit minimalem baulichen Aufwand eine unregelmäßige Schnittstelle zwischen bestehenden, denkmalgeschützten und geplanten Gebäuden. Es dient zudem der Wassersammlung und dem Windschutz für das Gelände.
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