Das Anerkennen gegensätzlicher Gegebenheiten und das Akzeptieren ihrer Schnittpunkte.
Die 1000 La Trobe Street liegt am Ufer des Victoria Dock, dem ältesten und größten noch erhaltenen Einzelhafenbecken der Welt, in dem in den 1920er Jahren vier Hauptbahnlinien verkehrten.
Da sich das Grundstück an der Schnittstelle zwischen Stadt und Wasser befindet, war ein ganzheitlicher gestalterischer Ansatz erforderlich, um einen ganzen Stadtteil und nicht nur ein einzelnes Gebäude zu schaffen. Die gestalterische Vision greift die vielschichtigen Ebenen des Standorts auf – ein Ort der Kreuzung, der Geschichte und des Fortschritts.
Sprechen Sie mit Bruno Mendes über die 1000 La Trobe Street
Bei der Gestaltung des öffentlichen Raums wurde ein gemeinschaftsorientierter Ansatz verfolgt, um für eine vielfältige Nutzergruppe ein Gefühl von Ort und Erlebnis zu schaffen. Indem wir die gegensätzlichen Gegebenheiten anerkannten und ihre Schnittpunkte nutzten, gelang es uns, „The Crossing“ zu schaffen.
Der Entwurf bildet die ursprünglichen Eisenbahnschienen im Höhenprofil nach, was zu einer abgewinkelten und gegliederten Fassade führt.
Das Gebäude ist in zwei Volumen unterteilt: Es gibt Abschnitte, in denen die Gleise zusammenlaufen, und andere Elemente, bei denen die Gleisverläufe mit schrägeren und strengeren Linien auf den Turm übertragen werden.
Der 17-stöckige Büroturm erhebt sich auf einem mit Zink verkleideten Sockel, während die Schnittstelle zwischen Straße und Grundstück eine Durchlässigkeit zum Gebäude und zum weiteren städtischen Gefüge gewährleistet.
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