Einheitlichkeit als Inspiration für die Gestaltung von Krankenhäusern, gestützt auf zeitgemäße Versorgungsmodelle
Die Wiedereröffnung der Notaufnahme und der Nierenstation im Lismore Base Hospital markiert die erste Phase umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen an diesem regionalen Überweisungskrankenhaus der Versorgungsstufe 5 im lokalen Gesundheitsbezirk Northern New South Wales.
Die „Stage 3a“ wurde vom weltweit tätigen Architektur- und Designbüro Woods Bagot entworfen und verfügt über modernste Einrichtungen. Das von Health Infrastructure durchgeführte Sanierungsprojekt, ein komplexes Vorhaben, das sich über viele Jahre erstreckte, hat es dem Krankenhaus ermöglicht, seine Kapazitäten zur Patientenversorgung zu erweitern und der steigenden Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen gerecht zu werden.
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Das Krankenhaus bietet der Bevölkerung ein breites Spektrum an Gesundheitsdienstleistungen. Die Notaufnahme mit 51 Betten und die Nierenstation mit 18 Betten sind die ersten Abteilungen, die im Rahmen des 260 Millionen Dollar teuren Umbaus des Krankenhauses fertiggestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Als umfassende Notaufnahme der Stufe 5, die jährlich fast 30.000 Patienten aus dem gesamten Bezirk versorgt, behandelt die neue Notaufnahme auch akute medizinische und chirurgische Notfälle sowie Traumata und alle Arten von gesundheitlichen Problemen bei Erwachsenen und Kindern.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Anforderung, die Möglichkeiten des Krankenhauses zu erweitern, moderne, zweckmäßig gestaltete Einrichtungen bereitzustellen, die eine patientenorientierte Behandlung fördern, auf zeitgemäßen Versorgungsmodellen basieren und den besten klinischen Praktiken entsprechen. Bei der Gestaltung der Nutzererfahrung ging es darum, Patienten und Besuchern ein Gefühl von Komfort und Sicherheit innerhalb des Krankenhauses zu vermitteln und die Innenräume so zu gestalten, dass sich die Patienten als Teil der Gemeinschaft und nicht isoliert und allein fühlen.
Durch die Aufgliederung des klinischen Modells bot das Design eine einzigartige Gelegenheit, das Patientenerlebnis in der Notaufnahme und der Nephrologie zu verbessern.
Um in der offen gestalteten Nierenstation eine Atmosphäre der Privatsphäre zu schaffen, ohne dabei Isolation zu erzeugen, sorgen kleine, organisch geformte Trennwände in Kieselsteinoptik zwischen den einzelnen Bettenbereichen dafür, dass die Funktionalität und die Sichtlinien für das Personal erhalten bleiben, während sie gleichzeitig natürliches Tageslicht in den Raum leiten. Das Kieselsteinmotiv findet sich in den vertieften Deckenverkleidungen wieder, wobei sanft beleuchtete Pendelleuchten zudem dazu dienen, Pflegestationen und Beobachtungspunkte abzugrenzen.
In Anlehnung an die Natur wurde ein sich wiederholendes, vom Laubwerk inspiriertes Motiv durch stilisierte Bambusvertäfelungen in die Wandgestaltung des Innenraums umgesetzt. Durch Bodenbeläge und Details der Tischlerarbeiten, die auf die Wegeleitstrategie und das ganzheitliche Gestaltungskonzept abgestimmt sind, entsteht eine Raumhierarchie.
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