08.11.2018

Das Weltklasse-Hotel „The Londoner“ hat seinen Richtfest gefeiert

 

„Woods Bagot freut sich sehr, Teil eines so bahnbrechenden und spannenden Projekts zu sein. Nach mehreren Jahren harter Arbeit und Zusammenarbeit mit all den beteiligten Partnern ist es großartig, diesen bedeutenden Meilenstein im Bauvorhaben erreicht zu haben“, sagte Helen Taylor, Projektleiterin.

Die ersten neun Stockwerke des 15-stöckigen Gebäudes werden 350 Hotelzimmer und 35 Luxussuiten sowie Konzeptrestaurants und Lounges beherbergen. Als „Vertical Club“ fungierend, umfasst das Rückgrat des Gebäudes eine Reihe von Annehmlichkeiten wie Bars, Restaurants, Kinos, ein Spa und Tagungsräume, die in die umgebenden Hotelzimmer integriert sind, die sich um das Gebäude herum erstrecken. Diese Anordnung ermöglicht den Gästen nicht nur den Blick auf das West End, sondern optimiert auch die Grundfläche des Gebäudes durch die vertikale Anordnung der verschiedenen Einrichtungen. Die Räumlichkeiten sind durch ein vertikal ausgerichtetes, offenes Atrium und skulpturale Treppen verbunden, die die Gäste entweder zu den Restaurants, dem Ballsaal und den Tagungsräumen im Erdgeschoss oder nach oben zum schwebenden Zwischengeschoss oder zu den Bars führen.

Die Gäste werden auch den spektakulären Barbereich auf dem Dach genießen – wo die Zeremonie stattfand –, der einen unvergleichlichen Blick über den Leicester Square und die umliegende Nachbarschaft bietet, die für ihr Unterhaltungsangebot bekannt ist, darunter der Piccadilly Circus, Chinatown und die National Portrait Gallery. Durch in den Boden der Dachbar integrierte Oberlichter lässt sich zudem der Blick in das offene Atrium genießen, wodurch das Wechselspiel zwischen Innen und Außen im gesamten Projekt zum Ausdruck kommt.

Die verbleibenden vier Stockwerke bilden mit einer Tiefe von 30 Metern eines der tiefsten gewerblichen Untergeschosse Europas und umfassen einen Ballsaal, Freizeiteinrichtungen, zwei Odeon-Luxe-Kinosäle, ein Spa sowie hochmoderne Konferenzeinrichtungen. Das gesamte Bauwerk ruht auf einer Reihe von 20 Meter langen, aus einem Guss gefertigten Stahlträgern, die jeweils 55 Tonnen wiegen.

Um im Einklang mit den umliegenden historischen Gebäuden – wie der Gregorian Westminster Reference Library – zu stehen, wurde die Fassade so gestaltet, dass sie eine markante Formensprache vermittelt und gleichzeitig traditionelle Materialien verwendet. Glas und weißer Granit werden im Erdgeschoss auf zeitgemäße Weise eingesetzt, während portugiesischer Stein, blaue Fayence und Bronzeleisten den mittleren Teil des Gebäudes prägen. Geometrische Fayencefliesen und Bronzeleisten betonen die Turmform, während für das Dach transparentere Materialien zum Einsatz kommen.

Zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Senkung der CO₂-Emissionen um über 30 Prozent wurden sowohl passive als auch aktive Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören eine hochleistungsfähige Gebäudehülle und eine optimierte Fassade, eine Mischlüftung, eine integrierte Photovoltaikanlage, hocheffiziente adiabatische Kühler sowie der umfassende Einsatz von LED-Beleuchtung und digitalen Steuerungen. Der größte Teil der zentralen Anlagen befindet sich im Untergeschoss, während andere Einrichtungen, wie Luftansaugung und Beleuchtung, im Zwischengeschoss installiert werden. Das Team hofft, einen BREEAM Excellence Award zu erhalten.

Schätzungen zufolge werden nach Fertigstellung des Bauvorhabens im Jahr 2020 500 Arbeitsplätze entstehen.