01.03.2019

Ein Londoner Architekturbüro und internationale Experten entwerfen das neue Ingenieursgebäude der Universität Glasgow

Dieses Projekt ist Teil des 1 Milliarde Pfund teuren Campus-Entwicklungsprogramms der schottischen Einrichtung, dessen Schwerpunkt auf der Neugestaltung eines 14 Hektar großen Geländes im West End der Stadt liegt, auf dem früher die Western Infirmary – ein 1874 gegründetes Lehrkrankenhaus – untergebracht war.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der University of Glasgow und ihren engagierten und motivierten Akteuren, um nutzerorientierte Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen des Ingenieursgebäudes heute und auch in Zukunft gerecht werden“, sagte Jonathan Leah, Principal. Die in Sydney ansässige Principal Georgia Singleton, die den Bereich Bildung und Wissenschaft des Unternehmens leitet, war maßgeblich an der Gewinnung dieses prestigeträchtigen Auftrags beteiligt und wird weiterhin mit dem Team von Woods Bagot und den Akteuren des Kunden zusammenarbeiten, um das Projekt zum Erfolg zu führen.

Der Komplex, dessen Kosten auf 150 Millionen Pfund geschätzt werden, wird für eine der vier traditionsreichen Universitäten des Landes eine neue Ära der Ingenieurskunst einläuten. Im Inneren stehen Mitarbeitern und Studierenden innovative Lehrräume, Labore und ein Kreativlabor zur Verfügung. Der Komplex wird mit „Smart Building“- und „Smart Campus“-Technologie ausgestattet, damit sowohl Forscher als auch Studierende auf die Energie- und Strukturdaten des Gebäudes zugreifen können, um daraus schließlich neue Werkzeuge und Methoden zu entwickeln.

Durch seine nach außen gerichtete Lage gegenüber dem restlichen Campus können neue Projekte der Öffentlichkeit präsentiert werden. Diese Transparenz spiegelt sich auch in der Funktionalität der Innenräume wider, die Raum für Präsentationen, Datenanalysen, Konferenzen und Workshops mit Branchenexperten bieten, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. Die Hochschule wird ihre Räumlichkeiten zudem für internationale Ingenieurswettbewerbe zur Verfügung stellen.

„Glasgow ist bekannt für seine technischen Innovationen, und die hier gemachten Entdeckungen prägen seit Jahrhunderten die Welt um uns herum. Dies ist nun eine Gelegenheit, die Art und Weise, wie wir an der Universität Glasgow Ingenieurwesen betreiben, zu verändern und unser zukünftiges, weltbewegendes ingenieurwissenschaftliches Erbe zu schaffen“, sagte Margaret Lucas, Professorin für Ultraschalltechnik an der Universität Glasgow und Leiterin des Projekts. „Die Zusammenarbeit mit dem Team von Woods Bagot ist für uns eine spannende Zusammenarbeit, um ein neues, einzigartiges und ikonisches Zuhause für die Ingenieurwissenschaften an der Universität Glasgow zu entwickeln.“