Mgeht über herkömmliche Kaufhauskonzepte hinaus.
Das Shin Kong Mitsukoshi Tainan Xiaobeimen -Projekt interpretiert das moderne Kaufhaus neu durch ein hybrides Modell, in dem Kunst, Handwerk und Kundenverkehr als als integriertes räumliches System.
Das Projekt geht über herkömmliche Kaufhauskonzepte hinaus und richtet sich an eine neue Generation von Verbrauchern, die neben dem Einkauf auch Wert auf Mitgestaltung, Identität und sinnvolle Raumerlebnisse legen.
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Verankert in Tainans reicher Handwerkstradition interpretiert das Design traditionelle Künste durch zeitgenössische räumliche Ausdrucksformen neu. Von der lokalen Bambuskunst, dem Weben und Flechten inspirierte Elemente werden zu architektonischen Formen, Texturen und Deckenkompositionen abstrahiert, sodass das kulturelle Erbe nicht als isolierte Ausstellung, sondern als Teil der alltäglichen Bewegung erlebt werden kann. Dieser Ansatz verbindet Tradition mit dem modernen Leben und die Anpassungsfähigkeit.
Eine „Kunstkarte“ verbindet den öffentlichen Verkaufsbereich mit vier Innenetagen und integriert kuratierte Kunstwerke entlang der Wegeführung. Die Kunst wird als Teil der Innenarchitektur räumlich umgesetzt – eingebunden in Säulen, Decken und Wegweiser – und verwandelt so die Wegeführung in eine Entdeckungsreise, die die Orientierung, Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität verbessert. Über die visuelle Wirkung hinaus lud das Projekt aufstrebende lokale Künstler aktiv dazu ein, ortsspezifische Installationenbeizusteuern,undbot damit kreative Plattformen, die die Gemeinschaftsbindung stärkten und die lokale Identität festigten.
Konzeptionell bietet jede Etage eine ganz eigene soziale Atmosphäre, die von Mode- und Lifestyle-Entdeckungen über von der Straße inspirierte Märkte bis hin zu gemeinschaftlichen Essbereichen reicht. Zusammen ergeben diese Ebenen ein unkonventionelles Kaufhauskonzept, das kommerzielle Funktion mit kulturellem Ausdruck, sozialer Interaktion und langfristigem Gemeinschaftswert in Einklang bringt.
„Dieses Projekt ermöglichte es uns, die Innenräume des Kaufhauses nicht als rein kommerziellen Raum zu betrachten, sondern als einen Lebensraum, der von Kultur, Bewegung und alltäglichen Interaktionen geprägt ist. Durch die Integration von Kunst, Handwerk und Bewegungsabläufen in ein einziges räumliches System haben wir wollten ein Raumerlebnis zu schaffen, das sich offen, menschlich und eng verbunden mit dem lokalen Kontext.“
Hangzhou, China
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