18.09.2019

Woods Bagot tritt der „Not Business As Usual“-Allianz bei

 

Mit dieser Selbstverpflichtung bekräftigen Unternehmen, dass sie Maßnahmen ergreifen werden, um ihren Mitarbeitern zu ermöglichen, den Arbeitsplatz zu verlassen, um an Veranstaltungen teilzunehmen und das Bewusstsein für die weltweiten Notlagen im Bereich Klima und Biodiversität zu schärfen. Unsere Büros bleiben zwar geöffnet, doch dürfen die Mitarbeiter während der Arbeitszeit den Arbeitsplatz verlassen, um an Kundgebungen in ihrer Stadt teilzunehmen. Woods Bagot ist zudem Gründungsunterzeichner von „Architect’s Declare Australia“.

Diese Kundgebungen finden drei Tage vor dem Klimagipfel der Vereinten Nationen statt, der im UN-Hauptquartier in New York abgehalten wird. Die Bewegung „Not Business as Usual“ ruft Organisationen und Einzelpersonen dazu auf, sich daran zu beteiligen, um diese vor allem von jungen Menschen angeführten Bewegungen zu unterstützen.

Der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg kommt das Verdienst zu, diese weltweite Kampagne ins Leben gerufen zu haben, indem sie auf die Risiken aufmerksam machte, die entstehen, wenn staatliche Stellen nicht gegen die Klimakrise vorgehen. Sie begann mit der Aktion #FridaysforFuture, bei der sie drei Wochen lang jeden Schulfreitag vor dem schwedischen Parlament saß. Diese Aktionen verbreiteten sich wie ein Lauffeuer, und Thunberg setzte ihre Sitzstreiks fort, bis die schwedische Politik dem Pariser Abkommen folgte. Diese Praxis griff schließlich auf andere Länder über, in denen junge Menschen ihre eigenen Freitagsdemonstrationen organisierten. Mittlerweile ist daraus ein globales Ereignis geworden.