07.09.2018

Woods Bagot plant einen Hochhauskomplex mit gemischter Nutzung, der die Skyline von Auckland, Neuseeland, verändern soll

Als einer von fünf Wettbewerbsentwürfen im Rahmen eines von der in Melbourne ansässigen Firma ICD Property organisierten Wettbewerbs wurde der Turm als eine Formation konzipiert, die sich aus der natürlichen Umgebung Aucklands erhebt und Anspielungen auf die Geologie sowie die lokale Flora und Fauna enthält. Daher könnte der Turm nirgendwo anders stehen.

„Das Gebäude fügt sich harmonisch in die Silhouette der Skyline ein, und das Raumerlebnis im Inneren wurde sorgfältig auf die Bedürfnisse der Stadt abgestimmt. Der Blick auf kulturell bedeutende Sehenswürdigkeiten, die Höhe des Straßenbildes, die Fußgängeranbindung an wichtige Ziele und das Wetter in Auckland wurden sorgfältig berücksichtigt, um ein Bauwerk zu schaffen, das nur in diese besondere Skyline passt“, sagte Peter Miglis, Design Principal bei Woods Bagot. Das geplante Projekt wird auch eine öffentlich zugängliche Dachterrasse umfassen – komplett mit einer Hotellobby sowie einem Dachkino, einer Bar und einer Lounge.

Unter Berücksichtigung sowohl der städtischen als auch der straßenbezogenen Maßstäbe wird der Turm die Skyline der Stadt prägen und eine Verbindung zum Erdgeschoss herstellen. Auf Straßenebene finden Besucher ein Café, eine Weinhandlung und einen Marktplatz mit lokalen Produkten, der rund um die Uhr zugänglich ist. Aufgrund der unvorhersehbaren Wetterbedingungen ist der öffentliche Platzbereich überwiegend überdacht, kann jedoch angepasst werden, um eine engere Verbindung zum Außenbereich herzustellen. Das Zwischengeschoss, das über eine große Wendeltreppe erreichbar ist, wird eine Martini-Bar, ein Restaurant und eine Galerie beherbergen. Hotelgäste und Bewohner können einen Pool, einen Wellnessbereich und eine Gesundheitsbar nutzen.

Laut Andrew Walter, Associate Principal bei Woods Bagot, wird die Federal Street zum Mittelpunkt im Herzen von Aucklands zentralem Geschäftsviertel, von dem aus man zu den nahegelegenen Häfen gelangt.

„Das neue Gebäude fördert die Durchgangs- und Zugangsbewegungen zum Gelände als eine Geste der Bürgernähe – und lotet damit das Potenzial als zentraler Bestandteil einer möglichen grünen Gasse aus, die auf Fußgänger und Radfahrer ausgerichtet ist“, sagte Walter.

Damit die Einheimischen die vielfältigen Ausblicke auf Auckland genießen können, wurden im gesamten Turm verschiedene Einrichtungen mit unterschiedlichen Ausblicken eingerichtet, darunter auch auf bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Insel Rangitoto.

„Ein Schwerpunkt des Entwurfs lag darauf, den Ausblick von allen Ebenen des Gebäudes aus für alle Nutzer zu maximieren. Unser Entwurf berücksichtigt das öffentliche Erlebnis von Auckland – von der Straßenebene bis zur Skyline – und stellt sich das Gebäude als ein Element vor, das sich von jedem Betrachtungspunkt aus wieder mit seiner Umgebung verbindet“, sagte Miglis.

Erfahren Sie mehr über das Projekt, indem Sie sich das folgende Video ansehen.