Dieser jüngste Neuzugang des medizinischen Zentrums – das im Mai 2018 eröffnet und seitdem als offizielles Kinderkrankenhaus von Westaustralien ausgewiesen wurde – ist eine Forschungseinrichtung, die sich auf Kinderkrankheiten, -beschwerden und -probleme konzentriert. Zu den Verbesserungen zählen größere Büroräume und eine optimierte Raumaufteilung für die Arbeitsabläufe.
„Unsere neuen Arbeitsbereiche sind speziell auf die Tätigkeiten und Interaktionen unserer Mitarbeiter zugeschnitten und bieten uns damit die besten Voraussetzungen, um Spitzenforschung zu betreiben“, sagte Dr. Jonathan Carapetis, Direktor des Telethon Kids Institute.
Das 10.000 Quadratmeter große Projekt erstreckt sich über mehrere Etagen und umfasst 7.000 Quadratmeter Büroflächen, 2.000 Quadratmeter Nasslabore sowie 1.000 Quadratmeter biomedizinische Arbeitsbereiche, die durch einen Eingangsbereich und Speiseräume miteinander verbunden sind. Das übergreifende Konzept basiert auf verschiedenen Körperfunktionen, auf die sowohl in wörtlicher als auch in abstrakter Form angespielt wird.
Die Leitprinzipien für die Gestaltung der Büroräume sind das aufgabenorientierte Arbeiten und die Schaffung vielfältiger Umgebungen für die Mitarbeiter zum Lernen, zur Zusammenarbeit und zum sozialen Austausch. Dazu gehören auch Arbeitsbereiche, die vergrößert oder verkleinert werden können, um in Gruppen zusammenzuarbeiten oder konzentriert zu arbeiten – ganz im Sinne der zellulären Aktivität von Teilung und Wachstum. Auf allen Etagen wurden zudem Ruhezonen mit akustisch optimierten Einrichtungen eingerichtet.
Die Labore wurden gemäß dem PC2-Standard – also als Labore der Sicherheitsstufe 2 – konzipiert. Dazu gehören ein großzügiger offener Grundriss, Mikroskopieräume, Gefrierräume und Spezialräume für die Durchführung von Experimenten. Zu den neu gestalteten Innenräumen gehören weitere Labore, vier Versuchsräume und eine Kryogenikanlage.
„Die Labore wurden so konzipiert, dass sie Forschern einen inspirierenden Arbeitsplatz bieten – mit hellen, offenen und flexiblen Räumen, die optisch mit der Umgebung verbunden sind“, erklärte Suresh Dhillon, Senior Associate bei Woods Bagot, der die Planung der Labor- und Forschungsbereiche leitete. „Dank der Flexibilität, die in das modulare Design integriert wurde, lassen sich die Forschungsräume problemlos an die künftigen Anforderungen des Instituts anpassen.“